Wir verändern Prozesse in der Medizin, wir setzen Konzepte durch, begleiten langfristig die Umsetzung und sind Garant für neue qualitätsgesicherte Wege, die den Patienten im Mittelpunkt sehen.
Vor dem Hintergrund der ökonomischen Restriktionen im Gesundheitswesen, in Ansehung der zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten, denen sich Krankenhäuser und Hochschulkliniken ausgesetzt sehen, vor allem aber unter Berücksichtigung des Tatbestandes, dass langfristig negativ wirkende Steuerungssysteme im Krankenhauswesen (duale Finanzierung, Finanzierung der Betriebskosten über tagsgleiche vollpauschalierte Pflegesätze u.a.m.) falsche Impulse ausgelöst haben, ist ein medizin-ökonomisches Umdenken erforderlich. Während in früheren Jahren medizinische Leistungen bereits bezahlt waren, bevor sie überhaupt erdacht waren, tritt vor dem Hintergrund der nunmehr gegebenen neuen Rahmenbedingungen die Frage in den Vordergrund, ob medizinische Leistungen und ihre jeweils spezielle Ausprägung für den einzelnen Patienten (überhaupt) sinnvoll sind. Während in anderen Ländern (England) die Rationierung von Krankenhausleistungen schädigende Wirkung auslöst und in vielen Fällen neue Fehlentwicklungen vorgezeichnet sind, assistieren wir der Medizin bei der Frage, welche Prozesse wie neu zu gestalten sind, damit medizinisch unsinnige Leistungen von vornherein unterbleiben.
Für den Patienten erforderliche Leistungen dürfen nicht rationiert (unterdrückt) werden, sondern nur jene Leistungen müssen eliminiert werden, die auch für den Patienten unsinnig und daher nicht angemessen sind, u.U. aus der Sicht ihrer iatrogenen Effekte sogar schädlich sein können.
Nach unserer Auffassung und Erfahrung ist es nicht wahr, dass im Medizinsystem »kein Geld vorhanden« ist; es wird nach unserer Ansicht nur »falsch verteilt« und (häufig genug) in falsche und aus der Sicht der Patienten unsinnige Prozesse investiert.

